{"id":1470,"date":"2014-09-04T17:55:18","date_gmt":"2014-09-04T17:55:18","guid":{"rendered":"http:\/\/noahsmindfuck.wordpress.com\/?p=1470"},"modified":"2014-09-04T17:55:18","modified_gmt":"2014-09-04T17:55:18","slug":"spain-2014-urlaub-auf-der-strasse-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.noahessl.com\/?p=1470","title":{"rendered":"Spain 2014 &#8211; Urlaub auf der Strasse &#8211; Teil 2"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\"><a href=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03403.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-large wp-image-1473 aligncenter\" src=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03403.jpg?w=1024\" alt=\"SONY DSC\" width=\"1024\" height=\"574\" \/><\/a>So sitz ich nun endlich hier am Portillon Superior auf ca. 3100 Metern \u00fcber dem Meer. 4h hab ich gebraucht, laut Plan warens 3. Aber ich bin ja auch wirklich um 3:30 los, nachts, dunkel und Nebel. Durch zwischen Schubkarren-, Auto- und Autobusgrossen Felsbrocken, alle 500 Meter ist mal ein roter Punkt angebracht, hin und wieder ein Steinm\u00e4nnchen, genau ausserhalb der Sichtweite im n\u00e4chtlichen Nebel. So k\u00e4mpfe ich mich voran, mit 2 Lampen, bis ich an einem roten Punkt keinen Weg mehr erkennen kann. Auch keine Steinm\u00e4nnchen mehr. Keine braunen Flecken mehr am Felsen die verraten, dass hier schon 1000de dreckige Schuhe dr\u00fcbergelaufen sind &#8211; so fand ich den Grossteil des Weges bis hierher. Eine kleine Spur mit Steigeisenabdr\u00fccken f\u00fchrt in ein angrenzendes Schneefeld aber da der bisherige Pfad so ausgetreten war wie eine Autobahn vertraue ich der Spur nicht. Ich werde unruhig, mir ist etwas kalt. Ich suche mir einen Unterschlupf unter einem Stein und versuche mich zu w\u00e4rmen. Dann schaue ich nochmal eine Runde durch die Gegend, aber nix. Gut, dann halt die hightech Version. Karte raus, GPS raus und mal toll \u00fcberpr\u00fcft, ob ich \u00fcberhaupt richtig bin. Scheint zu passen aber es ist mir zu dunkel um einfach ins Nichts weiter zu maschieren drum verkrieche ich mich noch ein bisschen unter meinem Stein, wie ein Tier, und w\u00e4rme bei einem tollen Lied aus meinem Handy meine Gliedmassen. <!--more-->Als ich etwa 30 Minuten sp\u00e4ter noch mal rumspaziere erkenn ich aus meiner Position am gr\u00f6ssten Stein der Umgebung ein mini-Steinm\u00e4nnchen aus 3 Steinen. Klar, dass das im Dunkel nicht zu erkennen war. Gleich dahinter seh ich wenige Sekunden sp\u00e4ter einen roten Punkt. Das muss meine Richtung sein. Fr\u00f6hlich, vor allem erfreut, dass ich mich jetzt weiter bewegen kann, spring ich &#8211; na klar &#8211; von Stein zu Stein um meinen Rucksack aufzuklauben. Unten im Tal seh ich 2 Lichter die nach kurzer Zeit wieder ausgehen, sicher die ersten die mir folgen. Ziemlich steil bergauf in einer leichten Kletterei um 2+ geht&#8217;s bis zu einem Grat der sich auch im 2. Grad dahinbewegt. <a href=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03411.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1474 size-medium\" src=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03411.jpg?w=300\" alt=\"SONY DSC\" width=\"300\" height=\"168\" \/><\/a>Auf meiner Karte sollt ich den zwar umgehen, aber was soll denn das? Wo bleibt denn da der Spass? Also t\u00e4nzle ich ohne Steinm\u00e4nnchen und Markierungen weiter durch den von der Sonne schon erleuchteten Nebel, ich weiss wo ich ca. bin und ein Grat war eh noch nicht eingeplant, hat mir noch gefehlt bei den tollen Ereignissen dieser Wanderung. Manchmal h\u00f6r ich aus dem Tal Stimmen die der leichte Wind hochtr\u00e4gt. So kommen mir meine Verfolgersehr nah vor und als ich nach rechts die Felswand runterblicke an der ich gerade h\u00e4nge seh ich untem im Schneefeld eine ausgetretene Spur. Wahrscheinlich eine langweilige Umrundeung des interessant bemoost und beflechteten und darum rutschigen Grates. Hinter den Nebelschwaden tauchen immer wieder mal die Gipfel mit ihren Gletschern auf, ein sch\u00f6nes Bild, motiviert und mit Gewissheit, dass mich nix mehr von dem Berg runterbringt ausser meine F\u00fcsse klettere ich bis zum Portillon Superior wo ich gerade sitze. Meine Finger sind kalt und steif, wir sind auf etwa 3100 hm, ein Wind weht. Aber ich muss schreiben, es kommt grad so viel aus mir raus, es geht nicht anderst. <a href=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03413.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1475 size-medium\" src=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03413.jpg?w=300\" alt=\"SONY DSC\" width=\"300\" height=\"168\" \/><\/a>Durch dieses Portillion, ein Loch im Grat durch welches man auf den Gletscher hinunter klettert um Richtung Gipfel loszuwandern, wird es f\u00fcr mich weitergehen. Von der Meute hinter mir ist erstmal nix zu h\u00f6ren, drum nehm ich mir auch die Zeit und verewige meine Gedanken, solange sie noch frisch sind und wie Wasserf\u00e4lle aus mir raus purzeln. Immer wieder werden Stimmen laut, dann das Knirschen von in der Nacht gefrorenem Schnee, dann die erste Silouette im Nebel. ,,Hola&#8221;. Antwort ,,Hola&#8221;. Ich frag ob sie Englisch sprechen und einer sagt ja. Ich fratsch ihn aus \u00fcber was da hinter ihnen her k\u00e4me und sie verdrehen die Augen. Angeblich eine ganz grosse Gruppe. Mit einem ,,Oh shit&#8221; schmeiss ich mein B\u00fcchlein zu und schnapp mir meinen Rucksack, nichts wie los. Schnell die Eisenzacken angebaut und weiter. Von gem\u00fctlichem Wandern ist keine Spur mehr, die H\u00f6he macht mir schon zu schaffen, in meinem Kopf kommen ehrgeizige Antworten auf die Frage, warum ich denn so lange gebr\u00e4ucht h\u00e4tte, warum ich so langsam bin. Meistens lachen die Leute die ich mir einbilde w\u00e4hrend sie am Gletscher bei mir vorbeirennen. Von ,,Ich hab halt Schlafsack &amp; co mit und bin am Weg nach Marokko&#8221; bis hin zu ,,Halts maul&#8221; f\u00e4llt mir alles ein. Aber total unbegr\u00fcndet, denn genau einer \u00fcberholt mich und einer holt mich ein von den 15 die direkt hinter mir auf den Gletscher gestartet waren. Und die Zwei schnaufen auch. Auf dem Gletscher ist es noch immer triest und grau und die Sonne will nur die Berge \u00fcber uns beleuchten. Bis es bei ca. 3200 hm aufreisst und die Nebelwolken hinter bzw. unter uns gelassen sind. Keuchend, immer wieder mal Pause. Ein Foto machen, noch eines. Endlich in der Scharte angekommen bei der ich sp\u00e4ter auch absteigen werde hau ich mal alles auf den Boden, inklusive mir. Wasser, N\u00fcsse und Rosinen helfen mir einen klaren Kopf zu bewahren. Den Rucksack stell ich irgendwo in den Schnee, nur die Kamera kommt die letzten 200 hm bis zum Gipfel. Dort wird abgeschnallt um \u00fcber die gef\u00e4hrlich ausgesetzte aber echt feine Kletterei die letzten 25 Meter zum Gipfel auf der ,,Strasse von Mahoma&#8221; zu klettern. Dort nur schnell Fotos und ein bisschen durch die Berge gucken, dann retour, bevor mich die Hundertschaft \u00fcberrennt die mir nachkommt, joggend bergab mit den Steigeisen am 35 Grad steilen Hang macht das Spass, auch oder vor allem weil mich die Leute anschaun als ob ich verr\u00fcckt w\u00e4r. Meinen Stecken den ich mir in Frankreich gekauft hatte bevor ich losging, ein feuergeh\u00e4rteter Holzstecken mit meinem Namen eingraviert, hielt ich dabei in beiden H\u00e4nden so dass ich mich im Falle eines Sturzes Hechtsprungartig nach vorne werfen k\u00f6nnte um den Stecken mit beiden H\u00e4nden haltend in den Boden zu rammen damit ich nicht wegrutsche. Oh, meine Fantasie ist grenzenlos. Back am Backpack schnall ich mich zusammen und suche meinen Abstieg. Obwohl steil anmutend find ichs OK, die Steigeisen noch drauf trainiere ich ein bisschen f\u00fcrs Eisklettern, sofern man das mit meinen nicht mal kn\u00f6chelhohen Schuhen kann. Ich lerne, nur mit den vorderen Krallen aufzusteigen und sp\u00e4ter bemerke ich, dass es gut ist, die Zacken aus dem Schnee zu ziehen bevor man weitersteigt. Sch\u00f6n langsam schnell geh ich den direkten Weg Richtung Coronas-Seen, es macht voll Spass mit den Steigeisen so einen steilen Hang hinunter zu gehen. Immer wieder begegne ich Leuten die grad beim Aufstieg sind und darf ihnen erkl\u00e4ren obs schwer oder leicht ist und ob der Weg gut ist. Eine 8er Gruppe fragt mich ob viel los ist am Gipfel und ich verkneife mir zu sagen, dass selbst wenn es dort menschenleer ist, ist dann viel los wenn ihr 8 oben seit.<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-1470 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.noahessl.com\/?attachment_id=1476'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03415-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.noahessl.com\/?attachment_id=1477'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03423-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.noahessl.com\/?attachment_id=1478'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc034252-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.noahessl.com\/?attachment_id=1479'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03436-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.noahessl.com\/?attachment_id=1480'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03438-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.noahessl.com\/?attachment_id=1482'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03445-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.noahessl.com\/?attachment_id=1481'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03441-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p align=\"justify\">Vor mir \u00f6ffnet sich eine Landschaft aus Stein und Eis und Schnee, blauen Gebirgsseen mit Eis drinnen, riesige Felsen die dazwischen liegen und sanftes Rauschen von Wasserf\u00e4llen als Hintergrundger\u00e4usch. Der Wind kr\u00e4uselt die Oberfl\u00e4che des gr\u00f6ssten Sees und ich setze mich auf einen Felsen \u00fcberm Ufer, schaue ins blau, rauch eine und leg mich dann hin um ein bisschen zu schreiben. Da ich von der Scharte schon wieder eine grosse Gruppe absteigen sehe entschliesse ich mich f\u00fcr aufbrech, so dass ich wenigstens den Rest des Weges noch ein bisschen Ruhe habe. Die Gruppe steigt das Schneefeld ab wie eine Gruppe von Schifahrer*Innen, am\u00fcsant zu beobachten, ich kann nicht erkennen ob sich angeseilt sind oder was Sinn und Zweck der \u00dcbung ist. Dort wo ich gerade durch hinunter bin gehen sie im Zickzack, immer eine Person voraus, 2 Kehren, dann schliesst die n\u00e4chste Person auf, bis sie wieder in einer Reihe stehen. Whatever.<\/p>\n<p align=\"justify\"><a href=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03451.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1483 size-large\" src=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03451.jpg?w=1024\" alt=\"SONY DSC\" width=\"1024\" height=\"574\" \/><\/a>F\u00fcr mich geht&#8217;s ziemlich steil \u00fcber Stock und Stein durch ein vom Wasserfall der je weiter unten desto gr\u00f6sser wird geformtes Tal. Alles ist voll mit bunten Blumen, alles in voller Bl\u00fcte, zusammen mit den zum Teil nassen Felsen und der weissen Gischt ein Farbenfest. Die Sonne wird immer w\u00e4rmer je weiter es nach unten geht und auf 2000 an der Talsohle ist es richtig kuschelig, wenn keine Wolken da sind. Sonst ists ,,lange Jacke und noch immer kalt&#8221; kalt. In der offenen H\u00fctte wo diesmal wirklich gratis gepennt werden kann treff ich Iker der bei seinem 2. Teil des GR11 &#8211; l\u00e4ngs der Pyreneen &#8211; ist und mir was zum essen schnorrt. Ich bin n\u00e4mlich leer, bis auf die halbe Packung Studentenfutter und ein Drittel des Salamisandwiches welches ich mir 2 Tage vorher gekauft hatte. Ich w\u00fcnsch mir m\u00fcde Wandersleut die am Abstieg sind und mir was zum Essen schenken, da ich allerdings nicht Frage wird&#8217;s wohl beim w\u00fcnschen bleiben. <a href=\"http:\/\/noahsmindfuck.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03464.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1484 size-medium\" src=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03464.jpg?w=300\" alt=\"SONY DSC\" width=\"300\" height=\"168\" \/><\/a>Hier an der H\u00fctte ist ein reges kommen und gehen. Von \u00fcberall kommen Leute die einen oder mehrere der Pyreneenwanderwege gehen und tauschen sich aus, eine der Gruppen geht schon seit einiger Zeit zusammen, die haben sich irgendwo am Weg gefunden, wieder verloren und wieder gefunden. Gordi, in Spanier, der mir beim Absteigen entgegen gekommen war kam auch noch vorbei, er hat den selben Trip wie ich nur in die andere Richtung gemacht und war von dr\u00fcben hier her getrampt. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1485 size-medium\" src=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03466.jpg?w=300\" alt=\"SONY DSC\" width=\"300\" height=\"168\" \/>Er hat einige Zeit in Deutschland gelebt und hat viele Touren gemacht, auch in \u00d6sterreich, yusammen mit Robert M\u00fcller. Er erz\u00e4hlt mir viel \u00fcber die Pyreneen und die verschiedenen Gipfel, wo es interessante Touren gibt und wir sprechen \u00fcber den Zulauf auf den Bergen in den letzten 15 Jahren. Er gibt mir auch n\u00fctzliche Tipps f\u00fcr die Sierra Nevada. Dort ist immer noch ein bisschen Schnee und meine Einsch\u00e4tzung von Norden zu gehen begr\u00fcsst er und empfiehlt er mir auch. Ich sollte allerdings schon hier in Nordspanien, am besten hier in den Pyreneen eine Karte kaufen denn in S\u00fcdspanien gibt es nicht so viel Bergsteigtourismus. Auch genug Wasser soll ich bringen da es dort ziemlich trocken ist. Die Steigeisen werd ich allerdings nicht brauchen, sagt er. Dann geht er ein bisschen in der Sonne schlafen. Ich mag seine Art und seine Ausstrahlung, er hat etwas sehr ruhiges und erfahrenes, scheint gut in den Bergen zurechtzukommen. Auch einige andere Spanier sind da, viele davon trainieren f\u00fcr einen 130km Ultramarathon der in einer Woche statt findet. Der Platz wird so ziemlich crowded und abgesehen davon, dass die Gespr\u00e4che lustig und die Stimmung gut ist w\u00fcrd ich mich freun wenn ich alleine, oder vielleicht zu dritt, zu viert hier sein k\u00f6nnte. Gordi f\u00e4hrt morgen nach Barcelona, er hat sein Auto allerdings nicht auf meiner Route stehen, aber er kann mich mitnehmen sagt er. Ich entscheide mich, die letzte Etappe meiner Pyreneendurchqueerung umzubauen und kann so nach Benasque gehen, endlich mal was essen, eine Karte f\u00fcr die Sierra Nevada checken und gegen 3 werde ich von Gordi abgeholt, so ist der Plan. Flexibilit\u00e4t, die hab ich im Kopf, aber meine Beinchen warten zum guten Morgen mit einem ,,\u00fcberraschenden&#8221; Muskelkater und Steifigkeit auf mich. Da es mir unangenehm ist, dass alle essen, bzw. Fr\u00fchst\u00fccken, bleibe ich liegen bis die meisten fertig sind, r\u00e4ume z\u00fcgig mein Bett zusammen und rauch noch eine, verabschiede mich von dem londoner Fotograf und der hollendischen Wanderin. Nach 10 Minuten gehen sp\u00fcre ich zum ersten Mal seit 2 Tagen Stuhldrang und befriedige meinen K\u00f6rper indem ich die richtige Stein-Kombination suche und dort eine Sitzung halte. 20 Schritte nach dem weitergehen bemerke ich, weil ich mit beiden H\u00e4nden die Tasche mit den Steigeisen halte, dass etwas nicht passt. Die Tasche h\u00e4ngt unten am Rucksack und schlenkert bei jedem Schritt was eine unangenehme Mehrbelastung ist. Drum halte ich sie gerade mit beiden H\u00e4nden. Aber welche Hand h\u00e4lt meinen Stecken, dessen regelm\u00e4ssiges Tick Tack Tock zusammen mit der Hand schon so in meinen Rhythmus \u00fcbergegangen ist? Richtig, keine! Der Stock steckt noch am Klo und bewacht meine Abwesenheit. Also nochmal zur\u00fcck und dann binde ich mir die Steigeisentasche mit der Bandschlingen an den Rucksack sodass sie nicht mehr schlenkert. Durch das Tal geht&#8217;s hinunter, links und rechts t\u00fcrmen sich die Gipfel der Pyreneen, links, ganz weit unter mir in der Schlucht braust ein Bach, glatte Felsw\u00e4nde gehen bis an den Grund der Schlucht, ein Paradies f\u00fcrs klettern, aber mit ziemlich hartem Zustieg. Die Felsen sind auf der linken Seite des Tales grau, durchzogen mit Furchen, gewunden vom Druck der sie einst formte ziehen sich die B\u00e4nder in den unm\u00f6glichsten Formen durch die Berge. Auf der rechten Seite rostbraune W\u00e4nde mit harten, glatten Abbr\u00fcchen, ein Traum zum Bouldern, kleine und grosse Brocken liegen \u00fcberall verstreut und alle paar hundert Meter kommt ein Rinnsal kristallklaren Wassers von den Bergen das pl\u00e4tschernd meinen Weg kreuzt. Immer wieder bisher auf meiner Reise kommen Formulierungen in meinem Kopf zustande welche die Situation in meinen Augen perfekt beschreiben, da ich aber immer nur wenn ich ein ruhiges Pl\u00e4tzchen habe mein Buch heraus hole schaffen es kaum welche bis dorthinein. Mein Gehirn hat einen angenehmen Zustand des Lebens in der Gegenwart erreicht wo ich mir keine Sorgen mache, die Gedanken brausen daher, werden gedacht und kombiniert und sobald ich etwas Neues entdecke wieder verworfen. Es gibt nur die Gegenwart. Eine blaue Blume am Wegesrand leuchtet mich an und ich pfl\u00fccke mir eine Bl\u00fcte und schm\u00fccke meine Kappe damit. Dies soll mein Gl\u00fccksbringer sein wo ich das Johanniskraut doch schon 2 Tage vorher am Schrein abgegeben habe. Ich \u00fcberlege, den Bus, welcher bald hinter mir vom Refugio kommen wird, anzuhalten um mit nach Benasque zu fahren aber ich bin scheinbar zu schnell, denn an der Asphaltstrasse angekommen ist er noch immer nicht in Sichtweite. Also Daumen raus und welch Gl\u00fcck, gleich das erste Auto nimmt mich mit anch Benasque. Ein h\u00fcbsches P\u00e4rchen ist erstaunt \u00fcber meine bisherige Tour und schreibt mir in mein B\u00fcchlein wie ich auf Spanisch fragen kann, ob ich in einem Auto mitfahren kann. Sie zeigen mir auch das Gesch\u00e4ft wo ich Karten kaufen kann und ich bedank mich herzlich. 10 Minuten sp\u00e4ter stehe ich mit einer Karte am Free-Wifi Spot und muss nur 30 Minuten bei einem Kaffee warten bis die K\u00fcche des Grills aufmacht. Als es dann soweit ist bestell ich mir einfach das teuerste von der Karte und hoffe, dass es viel ist. Ja, ein komplettes Rippchen mit Pommes und Salat. Das schaff nicht mal ich ganz und als ich nicht mehr kann lass ich mir noch einen Kaffee bringen. W\u00e4hrend dem Essen seh ich das einzige Auto das am Parkplatz im Tal mit Barcelona Kennzeichen stand vorbeifahren und hoffe, dass es nicht Giordi ist, denn es sieht mich nicht und f\u00e4hrt weiter. Aber es ist ja auch noch viel zu fr\u00fch, er wollte zwischen 2 und 3 losfahren. Also such ich mir nach dem Essen einen gem\u00fctlichen Platz im Schatten an der Strasse unter einem Baum und warte. Nach 1,5 Stunden werd ich schon etwas nerv\u00f6s und suche mir ein B\u00e4nkchen wo ich gem\u00fctlich sitzen kann und penn ein. Kurz vor 5 wach ich auf, noch immer kein Giordi. Whatever. Ich versuche ihn nicht zu verurteilen, denn ich weiss ja nicht was passiert ist, war er zu schnell und ist schon fr\u00fcher gefahren oder war er zu langsam bzw. ist ihm was passiert&#8230;? Ich weiss es nicht. Also hol ich den Deckel von Judiths Pizzaschachtel raus und schreib mir ein Barcelona-Schildchen. Da es Sonntag ist und hier reger Bergtourismus herrscht sch\u00e4tze ich meine Chancen auch sehr gut ein. Wenig sp\u00e4ter, vielleicht 20 Minuten, kommt Eduard mit seinem Hund. Sie sind auf dem Weg nach Girona, ca 100km n\u00f6rdlich von Barcelona an der Autobahn. Klar fahr ich da mit, Hauptsache weg und auf die Reise. Eduard hat viel zu sagen, mit gebrochenem Englisch erz\u00e4hlt er vom Referendum \u00fcber Katalonien im November wo alle Katalonier von Spanien nicht anerkannt f\u00fcr ihre Unabh\u00e4ngigkeit abstimmen. \u00dcber die Invasion des spanischen K\u00f6nigs im Jahre 1000 nach Christus, dass die Basken das selbe Problem haben und dass er zu viel kiffe und sich deswegen an kaum englische W\u00f6rter erinnern k\u00f6nne, dass er als so was wie ein Psychologe mit seinem Hund arbeitet, mit geistig behinderten Menschen und auf der Gemeinde. Auf einer Tanke zahlt er mir ein Bierchen, f\u00fchrt seinen Hund Gassi und dann geht&#8217;s weiter. <a href=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03485.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-large wp-image-1486 aligncenter\" src=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03485.jpg?w=1024\" alt=\"SONY DSC\" width=\"1024\" height=\"574\" \/><\/a>Eduard zeigt mit verschiedene Dinge am Weg, einen Heiligen Berg, den Montserat, den ich unbedingt mal besuchen will aufgrund der Struktur und den zentralen Berg von Katalonien von dem aus man Mallorca sehen kann. In Girona angekommen habe ich schon beschlossen, nicht weiter zu trampen, why hurry? Eduard zeigt mir ein Hostel und wir verabschieden uns. Da ich nach 10 Minuten wieder ein komisches Gef\u00fchl bekomme schau ich in meine H\u00e4nde&#8230; beide leer. Mein Stock! Ist wohl nach im Auto und mein Buff h\u00e4ngt mit dran. Also hat der Stock jetzt einen neuen Besitzer gefunden, ich hoffe es gef\u00e4llt ihm dort. Beim Autostoppen w\u00e4re er mir sowieso eher hinderlich geworden. Schieben wir die Sorgen beiseite und k\u00fcmmern uns um den Schlafplatz. Da ich das Hostel auch mit Nachfragen nicht finden kann geh ich zu einem anderen, die wollen jedoch 18 EUR pro Nacht und als ich sie nach dem Hostel frage, das Eduard erw\u00e4hnt hatte, zeichnen sie es mir auf einer Karte gerne ein und ich finde endlich hin. Dort wird geduscht, eine Person in Granada zwecks Schlafen auf bewelcome.org angeschrieben die mir \u00fcber Nacht leider absagt und W\u00e4sche gewaschen. Zum trocknen wickle ich alles Nasse in die Bettw\u00e4sche, presse das letzte Wasser raus und h\u00e4ng dann alles im ganzen Zimmer auf. Dann versuch ich Sonnhild \u00fcber Skype zu erreichen aber wird nix. Also ins Bett, gute Nacht und Wecker auf 6:30. P\u00fcnktlich hauts mich aus den Federn, die W\u00e4sche ist leider noch nicht trocken also geh ich mal Z\u00e4hne putzen und rasieren. Dann gibt&#8217;s ein mehr oder weniger grauenhaftes Fr\u00fchst\u00fcck das in den 15,26EUR inkludiert war &#8211; ich hatte 10% Students Discount bekommen &#8211; aber es springt auch eine fette Jause f\u00fcr unterwegs raus die ich mir heimlich in mein St. Pauli Jutet\u00e4schchen packe. Dann versuche ich den besten Weg aus der City zu finden. Dazu lade ich mir die Spanien Karte f\u00fcr mein offline-Navi runter, hab allerdings Probleme mit dem Installieren und so pfusch ich halt ein bisschen rum. Mit der neuen Version meines Navi-Apps (Osmand, kann man hier ruhig mal erw\u00e4hnen!) klappt dann alles gut, zus\u00e4tzlich hab ich mir auch noch eine weltweite Strassen\u00fcbersicht dazugeholt wo die meisten Autobahnen und grosse Strassen drauf sind. Dann wird das zum Teil noch feuchte Zeug angezogen, der Rest am Rucksack verh\u00e4ngt und ich mach mich auf in Richtung ,,SUR&#8221;, bzw via Barcelona nach Granada. Vielleicht. \ud83d\ude42<\/p>\n<p align=\"justify\"><a href=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03491.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1487 size-medium\" src=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03491.jpg?w=300\" alt=\"SONY DSC\" width=\"300\" height=\"168\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03495.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1488 size-medium\" src=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03495.jpg?w=168\" alt=\"SONY DSC\" width=\"168\" height=\"300\" \/><\/a>Ein IT-Mensch nimmt mich mit bis kurz vor Barcelona auf eine Rastst\u00e4tte. W\u00e4hrend der Fahrt ,,zwingt&#8221; er mich Spanisch zu reden damit ich es lerne, ein sehr lustiger Typ. Auf der Raste treff ich Paula die circa 1-2 Mal im Monat von Marseille nach Valencia und retour trampt um ihren Freund zu besuchen. Sie hilft auch f\u00fcr mich beim Fragen da wir in die gleiche Richtung wollen. Sie will nach Almeria um Freunde zu besuchen und am darauffolgenden WE auf ein Festival in Jaen, Ethnosur heisst es, sie gibt mir ihre Nummer falls ich auch kommen will sollte ich sie anrufen. Ein Araber f\u00e4hrt heute nur bis Barcelona, morgen allerdings weiter nach Malaga. Er gibt uns seine Nummer, wir sollten uns melden wenn wir morgen noch immer auf der Strasse sind. Dann managed Paula eine Mitfahrgelegenheit in einem Bus von 2 Belgiern. Sie fahren nach Valencia, k\u00f6nnen fuer etwa 100km 2 Personen mitnehmen, dann muss sich der Beifahrer aufgrund seiner Rueckenprobleme auf die Rueckbank legen um keine Schmerzen zu haben. Da Paula den Ride aufgerissen hat und bald in Almeria sein muss gebe ich ihr den langen Platz und spring auf einer Raste bei Tarragona raus. Dort muss ich nur 10 Minuten warten bis ich mit einem Trucker &#8211; Jimmy, geborener Australier &#8211; ins Gespr\u00e4ch komme. Er nimmt mich mit nach Valencia, bzw. direkt davor, Saragunta. Er erz\u00e4hlt mir von seiner Leidenschaft fuer Technomusik, haupts\u00e4chlich \u00e4ltere aus den 1990ern und Motoradfahren, Rennmaschinen! Wir haben viel Spass und er gibt mir Wasser und Essen. Zweiteres nehme ich erst nach mehrmaliger Aufforderung an. In Saragunta angekommen spreche ich nachdem ich mir ein koffeinhaltiges Kaltgetr\u00e4nk reingezogen habe den n\u00e4chsten Bonzen-BMW an und schon hab ich einen Platz nach Puente Lumbrenas. Wir unterhalten uns nur wenig, er kann ein paar Brocken Deutsch, kaum Englisch und so reden wir hin und her. Zum Aussteigen wird&#8217;s ein bisschen kompliziert da er nur bis Vera f\u00e4hrt und in Puente Lumbreno keine direkte Estatione de Servicio ist sondern nur eine normale Tankstelle. Dort hau ich mich raus und spazier in Richtung Raststation auf meinem GPS. 200M vorher finde ich einen wunderbaren Schlafplatz wo ich noch das letzte Brot vom Hostel in Girona futter und mich dann im Mondlicht in den Schlaf gleiten lasse. <a href=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03500.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1489 size-medium\" src=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03500.jpg?w=300\" alt=\"SONY DSC\" width=\"300\" height=\"168\" \/><\/a>Zwischendurch wache ich einmal auf da der Schlafsack etwas feucht geworden ist, die Luftfeuchtigkeit hier ist ein Hammer, aber ich lasse mich nicht weiter st\u00f6ren, morgen geht die Sonne auf und trocknet das schnell genug. Um 8 wach ich auf, erholt und ausgeschlafen, noch immer Muskelkater von meiner Wanderung durch die Pyreneen aber mit Ruhe im Herzen und Freude im Kopf. Oder umgekehrt. Bei der Raste gibt&#8217;s einen Kaffee, Katzenw\u00e4sche und einen Apfel und schon bin ich wieder am Karre suchen, 200 Km bis Granada! Ein \u00e4lteres P\u00e4rchen, das auf der afrikanischen Seite von Spanien wohnt nimmt mich mit bis kurz vor Granada. Zuerst laden sie mich noch auf einen Kaffee ein, dann fahren wir los. Der Fahrer wirkt unkonzentriert und kaum 5 Minuten nach dem Losfahren holt er einen Joint raus und fragt ob wir den rauchen wollen. Bevor ich ihn also alleine stoned fahren lasse zieh ich doch lieber mit. Klar ist das eine ziemliche Scheissidee, aber mein Gef\u00fchl sagt mir ,,Machs doch&#8221; und grinst. Etwas \u00fcber eine Stunde sp\u00e4ter als ich sage dass ich in 5 km aussteigen werde kramt er noch in seiner Tasche und dr\u00fcckt mir ein P\u00e4ckchen Papers in die Hand, drinnen ein feines R\u00f6llchen Hasch. Da ich mit der Situation \u00fcberfordert bin sag ich ja und stecks mal ein. Draussen aus dem Auto erschl\u00e4gt mich erst mal die Hitze. Die zwei fahren weiter und ich stille meinen Urindrang, dann denke ich dr\u00fcber nach was ich wohl mit dem Hasch machen sollte. Da es ja &#8211; zumindest Marihuana &#8211; ,,for personal use in your personal space&#8221; legal ist in Spanien (anscheinend) steht der Fakt, dass ich keinen Plan vom Gesetzestext habe gegen\u00fcber dem Gedanken, dass sie wahrscheinlich niemanden kontrollieren, weil sie eh \u00fcberall was finden w\u00fcrden. Falls es legal ist das auch mit sich rumzutragen. Wenn nicht bin ich fucked. Wenn Hasch illegal ist und nur Marihuana legal ist, bin ich fucked. Was passiert dann? 5 Tage Knast? Hohe Geldstrafe? Was wenn sie mich nicht erwischen? Was mach ich denn damit? Hier jetzt auf der Tanke alles verrauchen??? Das w\u00e4re oberh\u00e4ftig, und die pralle Sonne viiiiel zu hei\u00df, ausserdem m\u00fcsst ich dann viel Wasser kaufen. Es herschenken? An wen? Es wegwerfen? Oder einfach wo offen rumliegen lassen? Wer es findet wird es wahrscheinlich wegschmeissen&#8230; w\u00fcrdest du Drogen die du findest einnehmen?<\/p>\n<p align=\"justify\">Ich habs wegge&#8230;&#8230; worfen. Kurz darauf bringt mich ein Arbeiter mit seinem Pritschenwagen nach Granada zur Bushaltestelle am Stadtrand. Mit der N7 fahr ich ins Zentrum und geh dann noch 15 Minuten zur Tourist-Info. Am Weg stellen sich mir links Pal\u00e4ste und rechts geschlossene, mit Plakaten und Stickern sowie Grafittis versch\u00f6nerte Gesch\u00e4fte und H\u00e4user mit der Aufschrift ,,Vende&#8221; &#8211; was so viel wie ,,zu verkaufen&#8221; bedeutet &#8211; dar. Die Schere arm zu reich ist ziemlich weit offen hier. Bei der Tourist-Info check ich mir am Computer die 3 billigsten Hostels und entscheide mich aufgrund des Kommentars ,, wie eine grosse WG&#8221; f\u00fcr das Hostel Clandestine. Gl\u00e4nzt durch eine grosse K\u00fcche und die grosse Dachterasse. Die Leute, die das Zimmer als dunkel und kalt und grau bezeichnet haben waren wahrscheinlich nicht im Sommer hier, da wo das Zimmer angenehme K\u00fchle verspricht. Nach einer Dusche geh ich einkaufen und hol mir f\u00fcr 26EUR eine fette Jause plus alle m\u00f6glichen N\u00fcsse und Trockenfr\u00fcchte als Wegzehrung f\u00fcr die kommende Zeit. Zus\u00e4tzlich kauf ich noch 12 Bier. Hostel n\u00fcchtern ist n\u00e4mlich langweilig. Als ich fertig war mit Essen kam ein londoner P\u00e4rchen auf die Terasse und wir haben uns gleich blendend verstanden. <a href=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03532.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1491 size-medium\" src=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03532.jpg?w=300\" alt=\"SONY DSC\" width=\"300\" height=\"168\" \/><\/a>Nach dem ersten Bier wurde der erste Joint verraucht und der zweite schon gleich gedreht, ziemlich starkes Zeug, londoner Indoor. Keinen Plan wie die das hier her gebracht haben. Die folgenden Stunden philosophieren wir \u00fcber einen gemeinsamen Spirit, was, wenn wir nach dem Tod zu Futter werden wie eine Ameise die sich auf ein auf der Wiese liegendes Steak wagte und mitgegrillt und dann gegessen wird? Ob wir es uns vorstellen k\u00f6nnen in einem japanischen Fucked-Up Movie zu leben, f\u00fcr alle Ewigkeit? \u00dcber das Drehmoment das die Basis von allem ist, von der Zeit, vom Menschen. Was passiert, wenn die Zeit aufh\u00f6rt zu gehen? W\u00e4rn wir lieber Jesus, Mohammed oder Buddah? Vieles f\u00e4llt mir nicht mehr ein, Eve hat leider eine Entz\u00fcndung am Auge die immer schlimmer wird und so werden die folgenden Stunden philosophieren von der Entscheidung der beiden gebrochen in eine Apotheke zu wandern. Dieser Satz ist zu lange und wurde Aufgrund meines bekifften Zustandes nochmal begonnen und beendet.<\/p>\n<p align=\"justify\">Du bist S\u00fcdspanier, du hattest mal K\u00fche. Deine Regierung ist Scheisse aber hat kiffen legalisiert. Es ist hei\u00df und das andere oder gleiche Geschlecht sieht zum Anbeissen aus.<\/p>\n<p align=\"justify\"><a href=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03516.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1490 size-large\" src=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03516.jpg?w=1024\" alt=\"SONY DSC\" width=\"1024\" height=\"574\" \/><\/a>Des \u00f6fteren f\u00fchle ich mich, als ob ich bereit w\u00e4re zu sterben. Dies \u00e4ndert sich jedoch sobald ich irgendwelche Pl\u00e4ne habe. Wie zum Beispiel das Festival oder die Sierra Nevada. Beim Abstieg vom Pico de Aneto war ich so voll von Euphorie, dass ich wusste, es ist mir egal was passiert. Ich hatte gerade so etwas besonderes erlebt, dass ich bereit war, dass ich fertig war mit meiner Lebensaufgabe, dass ich so planlos war, dass ich die Zukunft als Konstante wahrnahm, konstant planlos, voll mit von Intuition geleiteten Ereignissen bis in alle Ewigkeit. Also wenn mich meine Intuition in diesem Moment in eine f\u00fcr mich t\u00f6dlich ausgehende Situation bringen w\u00fcrde w\u00e4re ich damit zufrieden. Es w\u00e4re Teil meiner planlosen Zukunft, ich w\u00fcrde es ohne mit einer Wimper zu zucken akzeptieren. Ich w\u00fcrde mich dar\u00fcber freuen, so wie \u00fcber ein Kind, das ich mit meiner Partnerin geb\u00e4re, wie die M\u00f6glichkeit Fl\u00fcgel zu besitzen und davon zu fliegen, wie alles andere m\u00f6gliche und unm\u00f6gliche. Nun sitze ich jedoch hier, aufmerksam, mit Angst und Nervosit\u00e4t vor der Tour, dem Wasserproblem, dem Zeitproblem, da die Sarah herfliegen wird um Urlaub zu machen und um mich zu besuchen. Am n\u00e4chsten Morgen wach ich auf, fr\u00fchst\u00fccke gross und dann gibt&#8217;s mal Kaffee, Zigaretten, ein nettes Gespr\u00e4ch mit Marcus und Eve die auch da sitzen und bald wird beschlossen eine Morgent\u00fcte zu rauchen. Dann gegen Mittag nach einiger Zeit quatschen gehen die zwei auf Raubzug nach Brot, Zigaretten, Cola, Bier und Orangen. Ich setze noch eine Kanne Kaffee auf und br\u00fcte in der Hitze der Sonne. Nach etwa ein bis zwei Stunden hab ich ein paar Couchsurfer*Innen in Jaen kontaktiert, zwecks Festival, aber da ich keine R\u00fcckmeldung bekam beschloss ich direkt in die Sierra Nevada zu fahren. Eve und Markus brachten noch ein paar Biere mit und Becky aus London setzte sich dazu. Wir rauchten bis sp\u00e4t in die Nacht, philosophierten, erz\u00e4hlten uns Weisheiten und sprachen viel \u00fcber Glaube und Bewusstsein. Am n\u00e4chsten Morgen gibt&#8217;s nach einer Dusche Fr\u00fchst\u00fcck, die N\u00fcsse und Trockenfr\u00fcchte werden gemixt und insgesamt 3,5 Liter Wasser eingepackt. Ich werte es als gutes Zeichen, dass ein paar Wolken am Himmel stehen, der Tag ist draussen viel ertr\u00e4glicher, ausserdem geht ein feines L\u00fcftchen. Ich stocke noch meine Tabakwaren auf und dann sitz ich an der Bushaltestelle des 390ers der mich f\u00fcr 1,30 EUR 40 Minuten lang durch die Landschaft kutschieren wird, nach G\u00fcjar Sierra, von wo aus ich meinen Trip starten werde. Noch eine kurze Anekdote zum Hostel Clandestine. Clandestine bedeutet ,,heimlich&#8221;, ,,hinter verschlossenen T\u00fcren mit der Absicht etwas zu verbergen&#8221;. Die Zimmer hatten Namen wie ,,Salvia&#8221;, ,,Cava Cava&#8221; und andere psychoaktive Kr\u00e4uter und Pflanzen. Ich bin mir nicht sicher wo genau der Zusammenhang liegt aber es gibt ihn wenn ich l\u00e4nger in die Augen des Betreibers des Hostels schaue der wirkt als seien seine Augen in einer anderen Welt, nur sein Bewusstsein ist da. Vielleicht ist er gerade auf einem Trip in der H\u00f6lle wo er die verschiedenen Teufel bewirtschaften muss und scheiss freundlich ist weil er so viel Angst hat und eigentlich nur ins Bett will zum Schlafen und n\u00fcchtern werden. Oder auf einem geilen Trip, wo er in seinem Traumland ist wo alles geil und flashig ist, er seine Arbeit liebt und nie wieder will, dass der Trip aufh\u00f6rt.<\/p>\n<p align=\"justify\"><a href=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03537.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-medium wp-image-1492 alignleft\" src=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03537.jpg?w=300\" alt=\"SONY DSC\" width=\"300\" height=\"168\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03549.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-1493\" src=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03549.jpg?w=300\" alt=\"SONY DSC\" width=\"300\" height=\"168\" \/><\/a>Naja, weiter. Im Bus treffe ich B\u00f6schi. Der lebt in G\u00fcjar Sierra seit einem Jahr und hat davon 3,5 Jahre in Granada gelebt. Er schreinert. Bzw. zimmert Auftragsm\u00f6bel. Und er geht mit mir auf den Mullhacen. Er wollte schon immer mal hoch und packt die Gelegenheit beim Schopf. Nach 2 Bieren mit Tapas holt er sich von seiner Family (Frau und Kind) die Erlaubnis und wir brechen am gleichen Tag noch auf zum Refugio Naturales Secreta, einem laut Karte ,,durchl\u00f6cherten Fels&#8221; wo wir voraussichtlich pennen. Im Dorfladen holen wir uns noch einen Liter Bier in Glasflasche, kalt, pro Person und stapfen in der gl\u00fchenden Mittagssonne auf den alten Strassenbahnd\u00e4mmen die bis in den Berg f\u00fchren vorbei an Kneipen, \u00fcber H\u00e4ngebr\u00fccken bis zur letzten Kneipe am Weg. Dort gibt&#8217;s noch jeweils 2 Bier mit Tapas und dann, 6 Bier im R\u00fccken, tief ins Tale. Vorbei an alten Bauten die schon lange zusammengefallen sind, an Biwakpl\u00e4tzen und alten Pyritmienen. In 2 dieser Minen steigen wir ein, bei der ersten bis ans Ende und bei der 2. bis wir 10 Zentimeter im Schlamm versinken, dann lassen wirs sein. Ziemlich interessant wirken auch die alten Gem\u00e4uer die vor den Eing\u00e4ngen stehen. Die boten sicher Platz f\u00fcr 30-40 Menschen. Kurz vor dem Refugio Naturale treffen sich 3 Gebirgsb\u00e4che und wir beschliessen dort unser Nachtlager aufzuschlagen. Gut gespeist wird und dann gegen 21:45 liegen wir in den Schlafs\u00e4cken und geniessen. Am Morgen spazieren wir zum Aufw\u00e4rmen <a href=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03552.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1494 size-medium\" src=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03552.jpg?w=300\" alt=\"SONY DSC\" width=\"300\" height=\"168\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03554.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1495 size-medium\" src=\"https:\/\/blog.noahessl.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dsc03554.jpg?w=300\" alt=\"SONY DSC\" width=\"300\" height=\"168\" \/><\/a>20 Minuten los, dann Futtern wir was. Durch gelb-braune T\u00e4ler, den Mullhacen im Blickfeld steigen wir bergauf. Die Sonne verschont uns da wir nordseitig gehen, immer wieder haben wir Schatten aber auch immer wieder ein Sonnchen. Wir haben mindestens 1800 H\u00f6henmeter vor uns und ich sp\u00fcre schon zu Beginn meinen schweren Rucksack. Vielleicht waren die 2 Tage Granada saufen, kiffen und rumh\u00e4ngen nicht so das Erholungsding f\u00fcr meinen K\u00f6rper, vielleicht auch die 6 Bier vom Vortag gepaart mit den 30+ Grad in denen wir mehrere Stunden gelaufen waren. Training f\u00fcr den Veitscher Wein-Berglauf?<\/p>\n<p style=\"text-align:center;\" align=\"justify\"><strong><a title=\"Spain 2014 - Urlaub auf der Strasse - Teil 1\" href=\"http:\/\/noahsmindfuck.wordpress.com\/2014\/09\/03\/spain-2014-urlaub-auf-der-strasse-teil-1\/\">Spain\u00a02014 &#8211; Part\u00a01<\/a>\u00a0|\u00a0Spain\u00a02014 &#8211; Part 2 |\u00a0<a title=\"Spain 2014 \u2013 Urlaub auf der Strasse \u2013 Teil 3\" href=\"http:\/\/noahsmindfuck.wordpress.com\/2014\/09\/11\/spain-2014-urlaub-auf-der-strasse-teil-3\/\">Spain 2014 &#8211; Part 3<\/a>\u00a0| <a title=\"Spain 2014 \u2013 Urlaub auf der Strasse \u2013 Teil 4\" href=\"http:\/\/noahsmindfuck.wordpress.com\/2014\/10\/27\/spain-2014-urlaub-auf-der-strasse-teil-4\/\">Spain 2014 &#8211; Part 4<\/a>\u00a0| <a title=\"Spain 2014 \u2013 Urlaub auf der Strasse \u2013 Teil 5\" href=\"http:\/\/noahsmindfuck.wordpress.com\/2014\/10\/29\/spain-2014-urlaub-auf-der-strasse-teil-5\/\">Spain 2014 &#8211; Part 5<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So sitz ich nun endlich hier am Portillon Superior auf ca. 3100 Metern \u00fcber dem Meer. 4h hab ich gebraucht, laut Plan warens 3. Aber ich bin ja auch wirklich um 3:30 los, nachts, dunkel und Nebel. Durch zwischen Schubkarren-, Auto- und Autobusgrossen Felsbrocken, alle 500 Meter ist mal ein roter Punkt angebracht, hin und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[56,62,68,72,75,111,134,148,158,216,240,247,249,253,261,269,286,362,393,450,467,489,517,527,537,556,564,613,630],"class_list":["post-1470","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-noahs-reisen","tag-autostop","tag-backpack","tag-beer","tag-benasque","tag-bergsteigen","tag-clandestine","tag-das-refugio","tag-die-huette","tag-drink","tag-frankreich","tag-girona","tag-granada","tag-guejar-sierra","tag-haschisch","tag-hike","tag-hitch-hike","tag-hostel","tag-maladeta","tag-mullhacen","tag-pyrenees","tag-refugio","tag-rucksack","tag-sierra-nevada","tag-smoke","tag-spanien-spain","tag-street","tag-sunshine","tag-valencia","tag-wandern"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.noahessl.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1470","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.noahessl.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.noahessl.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.noahessl.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.noahessl.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1470"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.noahessl.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1470\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.noahessl.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1470"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.noahessl.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1470"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.noahessl.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1470"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}